Was bedeutet für dich der Austausch mit deinen Lesern?

Das Schreiben im stillen Kämmerlein ist das eine. Natürlich habe ich auch meinen Spaß daran, wenn mir eine Figur, eine Szene gut gelungen erscheint. Aber letztendlich ist es doch das Feedback der Leser, dass einem das maximale Vergnügen an der eigenen Geschichte beschert.
Ich freue mich über jedes Feedback nach wie vor unglaublich und ich hoffe, dass sich dieses Gefühl auch niemals abnutzen wird und ich stets Zeit dazu finden werde, auf Kommentare einzugehen, Nachrichten zu beantworten. Gerade sehr erfolgreiche Verlagsautoren nehmen Feedback, jedenfalls das, das von mir kommt, häufig kommentarlos hin. Vielleicht lassen Ihnen Ihre ganzen Verpflichtungen ja wirklich keine Zeit mehr dafür, jedem zu antworten, wenn es bei mir aber einmal so weit kommen würde, hätte das Schreiben für mich einen ganz gewaltigen Reiz verloren. Außerdem finde ich es eine Sache des Anstands, Lob oder konstruktive Kritik nicht einfach stumpfsinnig hinzunehmen, sondern sich dafür zu bedanken und auf Fragen zu antworten. Darüber hinaus schließt man ja durch diesen Kontakt auch viele interessante Bekanntschaften. Ohne meine Leser oder Autorenkollegen würde ich auf Buchmessen weiterhin genauso allein herumwandeln wie noch ein paar Jahre zuvor.

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